Nee, das ist keine Satellitenmeldung über eine neue Planetenkonstellation über Dublin oder so, sondern eine Crêperie und Café im Temple Bar District, für die ich nun 15 Fotos gemacht habe. EIgentlich 16, wenn man das mitzählt, das sie vor 2 Jahren von mir gekauft haben und das sich momentan immer noch auf der Website befindet. Halfmoon Crêpe Company.
Demnächst werden dann etliche meiner Bilder die Wände des Restaurants zieren, da man diese in DIN A0 entwickeln lässt. Ich sollte also wirklich mal schauen ob ich nicht irgendwie doch noch einen preiswerten Weg nach Dublin finde. Ich will mein verdientes Geld ja nicht gleich für die Reise auf den Kopf hauen. Ok, es würde noch was übrigbleiben, aber das ist ja nicht der Punkt.
Eins habe ich auf jeden Fall gelernt. Essen - attraktiv - zu fotografieren ist viel schwerer als alles andere. Nicht dass ich das nicht schon vorher geahnt/gewusst hätte, aber die Bedeutung dessen wird einem erst klar, wenn mal 15 Bilder hintereinander machen muss und die alles gut sein müssen. Essen mit unterschiedlichen Farben, ja das geht noch, da hat man Kontraste und es sieht immer irgendwie appetitlich aus. Aber Essen das hauptsächlich in der gleichen Farbe erscheint ... das sieht irgendwie immer langweilig aus.
Ich hatte mir extra noch Foodstyling Bücher zugelegt, da gibt es erschreckend wenig und nur in englischer Sprache - was für dann allerdings egal ist, das lese ich fast so wie deutsch, aber dass es für die Food Photography so gar nichts gibt was brauchbar ist, das ist erschreckend!
Insgesamt habe ich nun also drei Bücher die sich mit dem Thema beschäftigen.
Kein Wunder dass diese Fotografen schwer gesucht sind, die ein echtes Wissen in dem Bereich aufzuweisen haben, und noch weniger verwunderlich, dass sie es nicht teilen wollen. Für alle Bereiche der Fotografie findet man mehr als genügend Bücher, manche davon taugen was, andere kann man getrost vergessen, da ist es schon schwer das "richtige" Buch zu finden.
Aber zur "Food-Photography" könnte wirklich mal jemand ein gutes Buch schreiben. Ehrlich. Mein Wissen langt leider nicht aus, sonst würde ich das jetzt sofort tun und wahrscheinlich gut damit verdienen.
Was ich auch gelernt habe: Es macht mehr als Sinn, dass Profis immer einen Foodstylisten und / oder Koch haben. Selber kochen, arrangieren und dann noch fotografieren, das ist eine echte Herausforderung. Bis man alles aus Pfanne / Kochtopf herausgeholt hat und arrangiert hat fällt das Essen bereits in sich zusammen und die Farben verlieren an Intensität. Dennoch habe ich es irgendwie hinbekommen. Aber das Ergebnis ist meilenweit entfernt von Profifotografien. Gut, dafür war es auch billiger. Und das ist ja etwas was immer der Kunde entscheidet. Wieviel Geld er gewillt ist auszugeben und welches Ergebnis er für sein Budget zu erwarten hat.
Weil die Fotos exklusiv sind, kann ich sie nicht zeigen. Aber ich kann ein paar Fotos zeigen, die abgelehnt wurden und die dem verkauften Bild nicht zu ähnlich sind.



















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